Dialog Lehrpersonen-Schüler/innen-Schule

 

Contracting

Dabei handelt es sich um einen Vertrag, der in mehreren Etappen zwischen Lehrenden und Lernenden einvernehmlich erarbeitet wird.

In den erstenWochen des Schuljahrs werden von jeder Lehrperson mit jeder Klasse bzw. Lerngruppe die inhaltlichen Akzente, die methodische Vorgangsweise, z.T. die einzusetzenden Materialien, die Regelung der Anwesenheitspflicht, aber auch die Prüfungsverfahren gemeinsam festgelegt und schriftlich fixiert.

Im nächsten Schritt werden von der Lehrperson die Beurteilungskriterien – ebenfalls schriftlich – offen gelegt.

Contracting ist ein Beitrag zur Individualiserung und Demokratisierung von Unterricht.

 
 

"Zwischenbericht"

Um die Mitte jedes Semesters verfasst der jeweilige Coach in den 5. Klassen nach Absprache mit dem Lehrpersonenteam einen verbalen Zwi­schenbericht über die schulische Gesamtentwicklung des Schülers bzw. der Schülerin (momentaner Leistungsstand, Erfüllung bzw. Nichterfüllung des Lern­­kon­traktes, daraus resultierende Konsequenzen sowie deren termin­ge­rech­te Verwirk­li­chung). Vor allem enthält ein solcher Zwischenbericht auch ein entsprechendes Feedback (wie die Lernenden von den Unterrichtenden und vor allem vom Coach wahrgenommen wer­den, wo die Stärken liegen, an welchen Schwächen gegebenenfalls noch gearbeitet werden sollte usw.).

Die Schüler/innen der 6. bis 8. Klassen ersuchen in Form einer schriftlichen Reflexion über ihren schulischen Fortschritt und bezogen auf spezielle Fragen nach Bedarf ihre Lehrpersonen um einen verbalen Zwischenbericht, der Antworten auf diese Fragen und die Entwicklungswahrnehmungen des/r Schüler/in aus Sicht der Lehrperson enthält.

 
 

Feedback

Jede Lehrperson ist verpflichtet, sich von jeder/m Schüler/in jeder Klasse mindestens einmal im Schuljahr ein schriftliches Feedback einzuholen und dieses anschließend zu besprechen.

Die Schule ist für ein Schulfeedback einer Klasse oder eines Jahrgangs am Ende des Schuljahres in schriftlicher Form dankbar.

 
 

Popper-Forum

In regelmäßigen Abständen treffen Schüler/innen und Eltern/Erziehungsberechtigte zu einer meinungsbildenden Diskussionsrunde (ohne Tagesordnung und ohne Entscheidungskompetenz) zusammen, in der alle Beteiligten ihre Anliegen und Ideen frei artikulieren können und sich die Leitung der Schule auf reines Zuhören und allfälliges Beantworten von Verständnisfragen beschränkt. Erfahrungsgemäß wird dabei das System der Sir-Karl-Popper-Schule einer permanenten inneren Evaluation und Optimierung unterzogen.

Über die Entwicklung des Popper-Forums lesen Sie hier.

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