Leistungsbeurteilung

 

Ständige Beobachtung des Arbeitsverhaltens im Schulalltag

Grundlage der Leistungsbeurteilung ist das Gesamtbild von der schulischen Entwicklung der Lernenden, das sich aus Fortschritten in den folgenden Bereichen ergibt:

  • Soziale Kompetenzen (Projektarbeit, Lernen in Themenblöcken, Arbeiten im Team)
  • Lernstrategien (Umgang mit neuen, unbekannten Problemstellungen)
  • Präsentationstechniken (Dokumentation der eigenen Arbeit)
  • Eigenverantwortliches Arbeiten in den EVA-Phasen

→ Begabung allein ist für eine positive Beurteilung nicht ausreichend !

Schriftliche Überprüfungen sind nur unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll (z.B. um auf entsprechende gesetzlich vorgeschriebene Prüfungssituationen vorzubereiten) und sind in einem Lernkontext, in welchem die Selbsttätigkeit der Lernenden besonders hoch ist, verzichtbar. In jedem Fall aber dürfen schriftliche Leistungsfeststellungen höchstens in dem in der Regelschule zulässigen Gesamtausmaß (Anzahl und Dauer) abgehalten werden. Ihr Stellenwert bei der Erstellung der Gesamtbeurteilung ist aber jedenfalls gering.

Mündliche Prüfungen klassischen Zuschnitts sind fakultativ. Für sie gelten die im Schulunterrichtsgesetz festgeschriebenen Regelungen.

Format

Die Leistungen der Schüler und Schülerinnen werden, wie im österreichischen Schulwesen üblich, in einer Schulnachricht im Halbjahr und einem Jahreszeugnis in Form einer Ziffernbenotung beurteilt.

Darüber hinaus verfasst jeweils um die Mitte jedes Semesters der Coach der 5. Klasse nach Absprache mit dem Lehrerteam einen verbalen Zwischenbericht über die schulische Gesamtentwicklung des Schülers bzw. der Schülerin (momentaner Leistungsstand, Erfüllung bzw. Nichterfüllung des Lernkontraktes, daraus resultierende Konsequenzen sowie deren termingerechte Verwirklichung). Vor allem enthält ein solcher Zwischenbericht auch ein entsprechendes Feedback (wie werden die Lernenden von den Unterrichtenden und vor allem vom Coach wahrgenommen, wo scheinen die Stärken zu liegen, an welchen Schwächen sollte gegebenenfalls noch gearbeitet werden usw.). In den höheren Klassen erbitten die Schüler/innen einzeln nach Bedarf und erfolgter Selbstreflexion einen Zwischenbericht von den jeweiligen Lehrpersonen.

Sir-Karl-Popper-Schule
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