15.09.2026

Bonjour tout le monde!

Wir durften dank unseres Erasmus+-Aufenthalts im April/Mai 2026 einige Wochen in Frankreich, genauer gesagt Dijon verbringen. Und ja, genau das Dijon, aus dem der Senf kommt. Aber auch ansonsten hat die Region sehr viel zu bieten!

Ein Beitrag von Nora (7D) und Johanna (6D)

Wenn man zum ersten Mal in der Innenstadt durch den Triumphbogen geht und weiterspaziert, bis man an der Église Notre-Dame angekommen ist, könnte man glatt an eine andere französische Stadt denken. Aber wer sich ein bisschen weiter umschaut, sieht noch viele weitere Merkmale, die zu Dijons Charme beitragen: Von einer kleinen, glücksbringenden Eule über eine Eisbärstatue bis hin zum Musée des Beaux-Arts und der Moutarderie (einem Geschäft, in dem es sich ausschließlich um Senf dreht) ist wirklich alles dabei. Und die klassischen bunten Dächer dürfen in der Hauptstadt der Bourgogne natürlich auch nicht fehlen!

Unser Aufenthalt hat uns die Möglichkeit gegeben, so viel von der Stadt zu sehen, dass wir sogar unseren Gastfamilien neue Sachen über ihren Wohnort erzählen konnten. Natürlich konnten sie uns aber noch viel mehr von der französischen Kultur mitgeben als nur Museumsbesuche. Vor allem an den Wochenenden waren wir eingeladen, auch die Umgebung zu erkunden und haben einige Ausflüge in umliegende Städte gemacht. Dabei sind wir durch geradezu endlose Weinberge gefahren und haben weitere Spezialitäten probiert. Auch sonst wurden wir sehr nett aufgenommen, haben Filmabende gemacht und uns beim Abendessen über unseren Tag unterhalten, was vor allem anfangs auf Französisch manchmal schwieriger war. Dabei haben wir auch gelernt, dass man in Frankreich zur Mahlzeit immer Brot und danach Käse und Joghurt isst.

Käse und Joghurt gab es natürlich auch in der Cantine, wo täglich Mittagessen serviert wurde. Dorthin sind wir mit unseren Austauschschüler:innen – genau wie in den restlichen Unterricht – mitgegangen. Die Schultage waren anfangs ziemlich lang, aber wir haben uns schnell an den Unterricht gewöhnt und waren oft positiv überrascht, wie gut wir den Themen auf einer anderen Sprache folgen konnten. Leichter war es dann in Géo-Histoire, denn auf der internationalen Schule, die unsere Austauschschüler:innen besuchen, wird das Fach auf Deutsch unterrichtet. Aber auch sonst konnten wir uns einbringen und haben sogar eine Präsentation über die österreichische Politik gehalten.

Umso trauriger war es dann, als wir wieder in den Zug nach Österreich steigen und uns von unseren Austauschschüler:innen – wenn auch nur für kurze Zeit – verabschieden mussten. Wir haben in der Zeit sehr viel dazugelernt und können es anderen nur empfehlen, auch einen Austausch zu machen!

Au revoir!